Coast to Coast, Meile 3678 – 4164: Louisiana, der Anfang vom Ende

Hey Guys,

schön, dass ihr wieder vorbeischaut! Heute geht es um unsere Zeit in Lousiana, auf die wir mit gemischten Gefühlen zurückblicken.

Unser erstes Ziel in Louisiana hieß Lafayette. Lafayette hatten wir nicht aufgrund der schönen Landschaft oder der mannigfaltigen Sehenswürdigkeiten ausgesucht, sondern, weil wir eine recht weite Anreise aus Houston hatten und es nicht mehr im Hellen nach New Orleans geschafft hätten.  Daher ist es aus Kostengründen  Lafayette geworden, das vor den Toren New Orleans liegt. Außerdem ging es von dort aus sehr schnell nach Avery Island, der Heimat der scharfen Tabasco-Sauce, einer artenreichen Flora und Fauna (inklusive vielen Alligatoren!).

Am 07.01 morgens ging es dann los zur Avery Island…das dachten wir zumindest. Denn nach etwa 15 Minuten Fahrt ging unsere Motorkontrollleuchte an. Das Resultat: Wir verbrachten den ganzen Tag in einer Autowerkstatt mitten im Nichts und buchten zwei weitere Nächte im Hotel. Nur just in case, falls unser Auto trotz Reparatur nochmal Mucken machte. Nach der Reparatur hatten wir dann gerade noch genug Zeit, um einen kurzen Abstecher nach Avery Island zu machen.

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Allerdings sprang die Motorkontrolleuchte auf Avery Island gleich wieder an, sodass wir  am nächsten Morgen wieder „unsere“ Werkstatt aufsuchten. Diesmal waren es die Zündkerzen, die ausgetauscht werden mussten. Auch wenn wir an dem Tag wieder gute 5 Stunden in der Werkstatt verbrachten, ging die Zeit wie im Flug um. Denn mit uns warteten zwei gesprächige und witzige Damen, die ganz neugierig waren auf die Gäste aus Deutschland (Besuch aus Europa ist scheinbar eine wahre Rarität in Lafayette und ist daher unfassbar spannend)! Während unseres Aufenthalts in der Werkstatt erstellte uns die Frau des Besitzers eine Liste mit Dingen, die wir in New Orleans unbedingt unternehmen müssen. Nachdem unser Auto wieder lief, machten wir uns nochmal auf nach Avery Island. Denn den Tag zuvor hatten wir nicht wirklich viel Zeit, die Insel zu erkunden und sie ist wirklich unfassbar schön!

Am 09.01 konnten wir dann ENDLICH  – mit 2 Tagen Verspätung – nach New Orleans aufbrechen. Uns hat New Orleans sehr gut gefallen. Überall Straßenmusiker, Cafés, herrliche Architektur, junge Menschen und kleine Lädchen. Die Stadt hatte endlich mal eine richtige Innenstadt, wie wir sie aus Europa gewohnt sind. Für uns ganz aufregend, denn  sowas hatten wir seit unserer Abreise aus Deutschland nicht mehr gesehen.

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Den ersten Tag begannen wir bei einem Frühstück im Café Du Monde: Die absolute Touristenattraktion und das älteste Café der Stadt. Leider konnte man nur bar zahlen, wir hatten aber nur eine Kreditkarte dabei, da sich die Einwohner New Orleans sehr gut auf Taschendiebstahl verstanden. Da wir die PIN nicht wussten, konnten wir auch kein Geld abheben. Nachdem Julius mit drei immer wichtiger werdenden Mitarbeitern gesprochen hatte, war endlich klar, was wir tun konnten: Wir mussten im Souvenirshop des Cafés einen Gutschein kaufen. Danach konnten wir unsere Stadttour fortsetzen.

Wir mussten natürlich auch eine der anderen lokalen Köstlichkeiten probieren, die uns in der Autowerkstatt unseres Vertrauens ans Herzen gelegt wurden: Muffuletta, ein extrem leckeres, italienisches Fladenbrot mit Salami, Käse und Olivensalat belegt.

Abends nahmen wir die Kneipenszene von New Orleans genauer unter die Lupe. Das hatten wir uns nach den nervenaufreibenden Tagen mit dem Auto auch verdient (Denn zwischenzeitlich dachten wir ernsthaft schon darüber nach, unsere Reise abzubrechen und nach Deutschland zurückzufliegen.)  Dabei waren wir in einer Brauerei mit Live-Musik, die sich gut darauf verstand „deutsches“ Bier zu brauen. Dort haben wir dann zum ersten Mal Alligator gegessen!

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Den nächsten Tag starteten wir mit einem Frühstück in einem anderen Café. Danach schauten wir uns das Pharmazie Museum der Stadt an, wo uns bei einer Tour die interessante Geschichte der „Medizin“ von New Orleans erzählt wurde. Da die Stadt schon immer eher eine liberale Stadt war, kamen hier viele Menschen zusammen und es gingen viele Krankheiten umher; somit siedelten sich auch viele Quacksalber an. Alles in allem auf jeden Fall sehr interessant!

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Nach einer langen Tour durch die Stadt, kehrten wir nachmittags in Mother’s ein, um eine weitere Spezialität zu essen: Po-Boy, eine Art Baguette-Sandwich der besonderen Art.

Den Abend verbrachten wir wieder feucht-fröhlich in den Bars von New Orleans und machten dabei aus Versehen auch in einer Schwulenbar halt. Angekommen bei unserem Hotel lernten wir das sehr nette Paar Iris und Dan aus Chicago kennengelernt. Gemeinsam verbrachten wir den Rest des Abends im Innenhof unseres Hotels und tranken ein paar Absacker, sodass wir am nächsten Morgen etwas zerknittert aufwachten. Nachdem wir dann nochmal die Stadt etwas erkundenten, mussten wir uns schon von New Orleans verabschieden und sind weitergefahren Richtung Florida.

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Wir hoffen, wir konnten euch die Stadt so lebendig wiedergeben, wie sie es tatsächlich ist.

See you soon,

Britta und Julius

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