Coast to Coast, Meile 1 – 1482: Kalifornien

Hey Guys,

eine neue Kategorie für ein neues Abenteuer! Wir haben San Diego hinter uns gelassen und werden jetzt für jeden Bundesstaat den wir uns ansehen je einen Blogpost verfassen. Der erste Bundesstaat war Kalifornien, wo wir Weihnachten in La Honda – in der Nähe von San Francisco – verbracht haben.

Gestartet sind wir wenig überraschend in San Diego. Allerdings sind wir später los als gedacht, da Britta mit einer Grippe flachlag. Bevor wir also Donnerstag dem 22.12. losgefahren sind, haben wir uns noch mit Damaris, Ed und Hayley zum Pizzaessen verabredet. Gegessen haben wir eine Chicago Pizza, also eine Pizza mit „doppeltem Boden“. Dabei befinden sich die Zutaten auf dem ersten Boden; darüber wird ein zweiter Boden gelegt und mit Tomatensoße und Käse belegt. Man kann die Chicago Pizza auch als eine Art Pizza-Lasagne beschreiben.

Danach ging es dann für uns los Richtung Norden. Unsere erste Nacht haben wir in dem gar nicht mal so schönen Örtchen Coalinga verbracht. Coalinga war wirklich runtergekommen und bis jetzt der am wenigsten schönste Stopp auf unserer Reise. Mittlerweile ist es in Kalifornien auch so kalt, dass man nachts eine Heizung braucht, weil man sonst – wie wir – aufwacht und friert.

Am 23.12. fuhren wir dann ins gehypte Silicon Valley… und wurden ziemlich enttäuscht. Wir haben viel erwartet, von architektonisch ansprechenden Gebäuden hin zu Glasfassaden und sahen Bürogebäude, die von der Art her genauso in Eckernförde stehen könnten (nur eine Nummer kleiner): viel Beton und wenig ansprechend. Auch der Rest unterwältigte uns eher: Bei Facebook wurden wir dem Gelände verwiesen (obwohl die nur dank UNSERER Daten Gewinne scheffeln können) und bei Apple gab es eigentlich auch nur einen Verkaufsraum für iPhones und anderes, teures Elektrogedöns.

Etwas enttäuscht entschlossen wir uns dann, zur Stanford-Uni zu fahren und uns vom Geiste der Superintelligenten inspirieren zu lassen. Der Campus der Uni war auch wirklich sehr ansprechend; in unseren Augen schöner als der in San Diego.

Danach sind wir dann noch nach Palo Alto gefahren. Auch hier war es sehr schön; besonders die kleinen Läden versprühten viel Charme. Besonders gefallen hat uns ein Eisladen, der Eis frisch und nach individuellen Vorlieben zubereitet hat. Dafür wurde Milch (oder Sahne?) mit den entsprechenden Zutaten gemischt und mit Flüssigstickstoff runtergekühlt, sodass man nach wenigen Sekunden ein Eis genießen konnte. Der Prozess an sich war schon beeindrucken, aber das Eis war wahrscheinlich das beste Eis, das Julius je gegessen hat.

Anschließend fuhren wir zu unseren Gastgebern nach La Honda. Dort wohnten wir in einer Hütte mit winziger Toilette und Dusche, aber die Hütte war gemütlich und mit allem ausgestattet, was man brauchte… außer Herdplatten. Somit waren unsere Pläne, an Weihnachten zu kochen, hinfällig.

An Heilig Abend wollten wir dennoch etwas in Weihnachtsstimmung kommen. Aus diesem Grund sind wir mittags deutsch essen gegangen. Im Anschluss nahmen wir an einem deutschen Gottesdienst in San Jose teil, der sogar ein Krippenspiel bereithielt. Voller Weihnachtsgefühle fuhren wir zurück nach La Honda, wo wir Weihnachtsfilme guckten und einen entspannten Abend hatten. Dank der riesigen Portionsgrößen konnten wir unser Mittagessen sogar noch mit nach Hause nehmen und hatten ein leckeres Abendessen.

Am ersten Weihnachtsfeiertag fuhren wir nach San Francisco. Wie sich rausstellte, war das der optimale Tag, da alle Bewohner der Stadt ausgeflogen waren (Amerikaner feiern am 25.12. Weihnachten) und das Parken an dem Tag umsonst war. Parken kostet sonst ca. 30 bis 45€ pro Tag. Von daher war recht wenig los und wir konnten unsere Lieblingsstadt entspannt erkunden: den Pier rauf und runter spazieren, an der Fishermen’s Wharf Mittagessen und die Stadt in sich aufsaugen. San Francisco kann man nicht beschreiben, man muss es erleben!

Am zweiten Weihnachtsfeiertag mussten wir aus unserem Airbnb leider ausziehen. Dafür fuhren wir die wunderschöne Route 1 nach Monterey. Die kleine Hafenstadt im Sünden von San Francisco versprüht an ihrem Hafen noch echtes Seemannsflair. Überall liegen Boote im Wasser und laufen Menschen herum, die sich um ihre Boote und Beiboote kümmern. Am Pier kann man toll Fisch essen gehen und Waltouren buchen. Im Wasser der Bucht tummeln sich Seelöwen, Robben und Otter dicht an dicht.

Am 27.12. fuhren wir dann weiter die Route 1 nach Süden und dann ins Landesinnere nach Barstow. Diese kleine Stadt hat an sich auch nicht viel zu bieten und wurde von uns lediglich als Zwischenstopp für die weitere Reise genutzt.

See you soon!

Britta & Julius

 

 

 

 

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