Weekly Update #12: Julius‘ Dream Came True

Hey Guys,
auch unser Blogpost von der letzten Wochen kommt leider mit etwas Verspätung bei euch an. Aber wie sagt man doch so schön: Gut Ding will Weile haben!

Am Montag stand neben dem normalen Unialltag unsere erste, richtige Klausur an. Anders als in Deutschland gibt es hier nicht nur eine Abschlussklausur, sondern in der Regel mehrere Midterm-Exams und ein Final-Exam. Es ging also auf in unser erstes Midterm-Exam. Sicherlich gibt es schönere Dinge, die man an einem Montagabend gegen 20 Uhr mit seiner Zeit anfangen kann…

Dienstag ging es am Vormittag mal wieder in die Uni. Wir mussten leider schon wieder für die nächste Prüfung weiterbüffeln und haben uns mal wieder mit ein paar Mitgliedern des German-Clubs getroffen. Denn die meisten von ihnen studieren an der SDSU Deutsch und benötigen immer mal wieder etwas Hilfe bei den Hausaufgaben. Als Belohnung ging es am Nachmittag gemeinsam mit Ed nach Clairemont. Clairemont ist ein größes Stadtviertel von San Diego – relativ nah an unserer Wohung – in dem unfassbar viele Japaner wohnen. Daher gibt es unzählige und sehr gute japanische Restauraunts, die vorallem für ihre Ramen bekannt sind. Als kleine Info am Rande: Ramen ist eine spezielle Art von Nudelsuppe, die vegetarisch, mit Fleisch oder mit Fisch angeboten wird.

Der Mittwoch startet für uns ungewöhnlich früh. Schon um viertel vor 6 Uhr klingelte uns der Wecker aus dem Bett, da unsere erste Wakeboard-Stunde auf dem Plan stand. Unfassbar müde und durchgefroren – in der Nacht fallen die Temperaturen bis auf kühle 13 Grad – kamen wir also pünktlich um 6:45 Uhr beim Wakeboarden an. Alleine für den  Sonnenaufgang über der Bay hatte sich das frühe Aufstehen schon gelohnt. Den Rest des Tages verbrachten wir mit Gruppentreffen in der Uni.

Am Donnerstag stand für Julius gleich die nächste Prüfung an: Eine Präsentation bei unserem gefürchtenen Professor Penrose. Allerdings meisterte er die Prüfung mit Bravour und wir hatten mal wieder einen Grund zu feiern. Also ging es für uns in eines der vielen Haunted Houses hier in der Umgebung. Falls ihr nicht ganz genau wisst, was ein Haunted House ist: Eigentlich nichts anderes als ein Geisterhaus zum Durchlaufen, in dem man von echten Menschen erschreckt wird.

Ganz spontan überlegten wir uns am Freitagmorgen, dass wir eigentlich mal ins Sea World  gehen müssten. Gesagt, getan: Gegen Mittag hatten wir unsere Jahreskarten in der Hand und waren im menschenleeren Sea World angekommen. Ganz entspannt konnten wir gleich mehrfach die Achterbahnen fahren und uns alle Tiershows ohne Gedränge ansehen. Jaja, so ein Studentenleben hat schon seine Vorzüge… Gott sei Dank sind wir nicht auf die Wochenenden angewiesen. Zum Weihnachtsmarkt und Schlittschuhlaufen kommen wir definitiv nochmal wieder.

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Samstag stand dann endlich Halloween vor der Tür. Nach dem Aufstehen machten wir uns in den College District, um uns die Boo-Parade anzusehen. Die Paraden hier lassen sich generell ganz gut mit den typischen Karnevalsumzügen in Deutschland vergleichen.

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Den Vormittag verbrachten wir damit uns auf der Suche nach Kostümen in den Geschäften tot treten zu lassen. Egal, was wir bisher für Kostümgeschäfte gesehen haben: Nichts kann mit dem Wahnsinn an Halloween in Amerika mithalten. Gegen späten Nachmittag ging es dann  verkleidet und bepackt mit Halloween-Donuts los zum Feiern.

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Am Sonntag stand dann erstmal ausschlafen und ausgiebiges Frühstück auf dem Plan. Gegen Mittag trafen wir uns mit Ed und Curtis (auch ein Mitglied aus dem German Club) zum Einkaufen bei Costco. Da ging für Julius ein großer Traum in Erfüllung! Denn Costco ist ein Großmarkt für Privatpersonen, bei dem man von Särgen über Waffen bis hin zu Weintrauben wirklich alles kaufen kann. Allerdings kann nur im Costco einkaufen, wer ein eingetragenes Mitglied ist und jährlich eine Gebühr zahlt. Da Curtis eine Mitgliedschaft besitzt, konnten wir auf seinen Namen alles Unnötige einkaufen.

Gelernt: In Kalifornien darf man schon mit 15 1/2 Jahren Auto fahren. Das erklärt vielleicht, warum es hier so viele schlechte Autofahrer gibt…

Gesehen: Eine große, feierliche Bekanntgabe bei uns an der Universität. Im Oktober hat die SDSU  ihre bisher großzügigste Spende bekommen. Für die wirtschaftwissenschaftliche Fakultät gab es 25 Millionen Dollar!

Gekauft: Nur lebenswichtige Dinge im Costco… Neben 90 Mozarella-Sticks noch 160 Reeses Peanutbutter-Cups (die beste Süßigkeit der USA) und ein Dutzend Muffins.

Gegessen: Beim Costco gab es Hot-Dog inklusive Getränke zu einem unfassbaren Preis von 1,50$. Ein Preis, der hier in Südkalifornien unvergleichlich günstig ist. Als kleiner Vergleich: Ein Essen in der Mensa kostet 8,50$.

Gefragt: Gibt es in Amerika wirklich eine Wahlfreiheit? Wer in Kalifornien aufs College oder auf die Universität gehen möchte, der sollte wählen gehen. Die Beteiligung an der Wahl ist nämlich Voraussetzung, um angenommen zu werden. 

See you soon,

Julius und Britta

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