Weekly Update #10: Halloween kann kommen

Hey Guys,

am Montag startete unsere Woche – wie immer –  mit einem vollgepackten Unitag. Da wir allerdings noch Jessica und Tom zu Besuch hatten, erwartete uns am Abend zuhause ein gedeckter Tisch. Auch wenn es gegen 22 Uhr vielleicht schon etwas zu spät für ein richtiges Abendessen ist, hat es uns dennoch gut geschmeckt. Bei einem guten Kartenspiel ließen wir anschließend den Abend ausklingen.

Den Dienstag starteten wir mit einem großen gemeinsamen Abschiedsfrühstück. Gleich danach ging es leider schon los nach Los Angeles. Denn wir mussten Jessica und Tom schweren Herzens zum Flughafen bringen. Das hieß für uns also, einen ganzen Tag im Auto und vorallem im furchtbaren Verkehr von Los Angeles verbringen.

Das Verkehrsaufkommen ist übrigens ein Grund, warum fast alle San Diegans ihre Nachbarstadt nicht leiden können: Es vergeht dort keine Autofahrt ohne einen großen Stau.

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Aber dennoch haben wir die beiden gerne zum Flughafen gebracht, denn wir hatten wirklich eine wunderschöne gemeinsame Zeit. Also ihr beiden, es hat uns unheimlich gefreut, dass ihr da wart!

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Gleich am nächsten Morgen waren wir also wieder ganz im Alltag angekommen. Es ging in der Früh zum Sport. Anschließend wurde der Tag für die Uni, ein gemeinsamen Mittagessen und anschließendem Kaffeeklatsch mit unserem Mitbewohner Jody genutzt. Außerdem wagte sich Britta zum ersten Mal in den Staaten zum Friseur und … wurde enttäuscht. Denn in Amerika gibt es ja die typische Ausbildung nicht und leider hatte Britta eine ungelernte Kraft erwischt. Naja, immerhin gab es anschließend eine Einladung von Mila, Jodys Freundin, mal mit ihr in den besten Spa-Salon San Diegos zu kommen.

Der Donnerstag startete für Julius mit dem wöchentlichen Surfkurs. Und zum ersten mal konnte Julius endlich auf dem Surfboard stehen! Britta hat den Surfkurs übrigens abgebrochen und lernt dafür ab nächster Woche Stand Up Paddling.
In der Uni bekamen wir leider den ersten großen Dämpfer. Unsere  Prüfungsleistung im Kurs Communication Strategies wurde nicht gut bewertet. Wir hatten lediglich 75% erreicht, obwohl wir viel Zeit und Arbeit in die Hausaufgabe gesteckt hatten. Und tatsächlich zählten wir zu den Besten im Kurs. Ein Großteil der anderen Studenten hatte gerade mal die 30% Marke geknackt. Naja, jetzt können wir immerhin die Bewertungen über unseren Professor Penrose auf der Website ratemyprofessors.com nachvollziehen. In den USA gibt es nämlich eine bekannte Seite, auf der man seinen Professor bewerten kann. Und dabei ist Penrose, besonders was die Benotung angeht, nicht gut weggekommen. Falls es euch interessiert, könnt ihr euch selbst mal Penrose‘ Profil ansehen: http://www.ratemyprofessors.com/ShowRatings.jsp?tid=420041

Am Freitag stand für den Vormittag erstmal ein Gruppentreffen in der Uni an. Nachdem wir uns ein paar Stunden mit den Hausaufgaben rumgeschlagen hatten, ging es gegen Nachmittag auf die Bates Nut Farm in Valley Center. An allen Freitagen im September und Oktober findet auf dieser riesigen Nussfarm eine Kürbisnacht statt. Dort kann man allerlei Kürbisse für die Halloweendekoration kaufen, am Vogelscheuchen-Wettbewerb teilnehmen oder durch ein Strohballenlabyrint laufen.

Für das Wochenende stand leider lernen auf dem Plan, da in der kommenden Woche ein großes Midterm-Exam ansteht. Immerhin nutzten wir die Lernpausen sinnvoll mit Sport, Kochen, leckerem Wein und interessanten Gesprächen  mit Jody über die anstehenden  Wahlen und Politiker in den USA.

Gelernt: Casinos sind in Kalifornien verboten. Daher treibt es so viele Kalifornier zum Glücksspiel nach Las Vegas. Einzige Ausnahme: Die Gebiete, die in Kalifornien den Ureinwohnern (native americans) gehören, sind von diesem Gesetz nicht betroffen.

Gesehen: Julius hat, nach über einem Jahr, einen alten Arbeitskollegen von Audi wiedergesehen.

Gekauft: Wir haben unseren Rückflug gebucht und wissen nun endlich, wann wir wieder in Deutschland sind: Am 30.01.2017 landen wir in Hamburg!

Gegessen: Es gab selbst gemachte Kürbissuppe. Bei dem Hype um den Kürbis hier ein absolutes Muss.

Gefragt: Wie dick kann eine Gesellschaft sein, dass es in beinahe jeder Lebenslage kleine Alltagshelfer gibt für Menschen, die Bewegung scheuen? Auch wenn ihr jetzt vielleicht denkt, diese fahrbaren Einkaufswagen sind für Menschen gedacht, die schlecht zu Fuß sind: Wir haben bisher immer nur extrem übergewichtige Menschen mit diesen Wagen rumfahren sehen (abgesehen von der netten Dame unten auf dem Bild).

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See you soon,

Julius und Britta

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