Wanderlust #3: Wo Bären zuhause sind

Hey Guys,

am letzten Wochenende im September waren wir mal wieder unterwegs in Kalifornien. Diesmal hat es uns an den Big Bear Lake getrieben, der etwa 150 Meilen entfernt im Landesinneren liegt:

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Der Big Bear Lake liegt mitten in den Bergen auf einer Höhe von 8000 ft, also rund 2000 Meter. Bekannt ist die Umgebung dafür, dass Touristen gerne in allen Jahreszeiten zum Urlaub machen vorbeikommen. Die ersten herbstlichen Tage am Big Bear Lake lassen sich besonders gut zum Wandern und Spazierengehen nutzen. Und auch das stand für uns auf dem Plan.

Am Freitag Morgen starteten wir gegen 10 Uhr, gemeinsam mit Jessica und Emil, in San Diego. Den Freitag wollten wir vorallem nutzen, um die Natur rund um den Big Bear Lake ein wenig zu erkunden. Also entschieden wir uns für einen etwas längeren Hinweg, auf dem wir den Silverwood Lake, den Lake Gregory und den großen Lake Arrowhead besuchten.

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Gegen 17 Uhr erreichten wir unser Hostel, das im Herzen der Big Bear Village und nur wenige Meter entfernt vom See lag.

Herzlich wurden wir von unserem Herbergsvater in Empfang genommen und mit vielen seiner Lebensgeschichten versorgt. Da der gute Mann über 20 Jahre Militär hinter sich hatte, gab es auch viel zu erzählen!

Am Abend kehrten wir in einem urigen und typisch amerikanischen Restaurant ein.

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Auf dem Weg zum Abendessen hatten wir großes Glück. Aus unserem Auto konnten wir zwei Schwarzbären in freier Natur beobachten. Das ist ein Ereignis, das nicht so häufig vorkommt!

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Nach dem Essen machten wir es uns in dem großen Wohnzimmer bei uns im Hostel gemütlich. Glücklicherweise gesellten sich  ein paar Amerikaner und eine Franzözin zu uns. So konnten wir den Abend bei hawaiianischem Bier, Gin Tonic, einem endlosen Kartenspiel und interessanten Gesprächen ausklingen lassen.

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Am Samstagmorgen machten wir uns zu einer großen Wanderung auf. Unser Herbergsvater hatte uns einen etwa 8 Meilen langen Wanderweg empfohlen, bei dem man eine super Sicht auf den Big Bear Lake hat. Und wir wurden tatsächlich nicht enttäuscht: nicht nur das Wetter war perfekt, sondern auch der Blick auf den See konnte sich sehen lassen.


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Erschöpft kamen wir gegen frühen Abend zurück ins Hostel und kochten gemeinsam. Anschließend erkundeten wir die kleine Village am Big Bear Lake. In der Hauptstraße gab es eine Bar neben der anderen und viele kleine Lädchen. Insbesondere bei Dunkelheit war das kleine Städtchen unfassbar schön, da sie mit vielen Lichterketten und kleinen Feuerstellen dekoriert war.  Jessica und Britta hatte es besonders der tolle Süßwarenladen angetan.

Da wir am Sonntag gegen Nachmittag schon wieder Richtung San Diego aufbrechen mussten, hatten wir leider nur Zeit für eine kürzere Wanderung. Daher fuhren wir mit der Seilbahn auf etwa 2500 Meter Höhe und machten oben einen längeren Spaziergang und ein ausgiebiges Picknick.

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Voller neuer Eindrücke machten wir uns anschließend auf den Weg nach Hause. Was genau nehmen wir mit von unserer kleinen Reise?

  • In Kalifornien kann man im Winter wirklich Skifahren

  • Auf dem Land sind die Amerikaner scheinbar nicht so gebildet wie in der Großstadt. Das haben wir zumindest in unseren Gesprächen gemerkt bei Themen wie Politik, Geschichte oder Verhühtung.
  • Schwarzbären sind sehr ängstliche Tiere. Wahrscheinlich haben die flauschigen Tierchen mehr Angst vor uns, als wir vor ihnen.

See you soon,

Julius and Britta

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