Wanderlust #2: Von der Küste ins Gebirge

Hey Guys,

wie ihr vielleicht ja schon wisst, hatten wir Anfang September ein verlängertes Wochenende. Der „Labor Day“, ein amerikanischer Feiertag vergleichbar mit dem 01. Mai in Deutschland, fiel dieses Jahr auf einen Montag. Da wir ja glücklicherweise nur am Montag und Donnerstag zur Uni müssen, hieß das für uns: Eine ganze Woche frei!

Also überlegten wir uns recht spontan, dass wir die Woche ohne Uni gerne nutzen würden, um eine längere Reise zu unternehmen. Wir mussten nicht lange hin- und herüberlegen, sondern unser Ziel und unsere Route standen schnell fest:

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Wir starteten am Samstag, dem 03.09, morgens früh um 07:00 in San Diego. Die ersten beiden Tage galt das Sprichwort: Der Weg ist das Ziel! Denn wir fuhren am Samstag und Sonntag an der wunderschönen Route 1 entlang. Die Route 1 ist bekannt für seine atemberaubenden Blicke über den Ozean, die kurvigen und engen Straßen an verschiedensten Schluchten entlang und die unzähligen Strände.

Auf dem Plan stand also in den ersten beiden Tagen: Tolle Blicke genießen, Sonne tanken und Baden gehen. Was uns vorher leider nicht klar war: San Diego zählt in Kalifornien zu den wärmsten Küstenstädten. Hinter Los Angeles schlug das Wetter leider um: Es war  windiger und mit 18 Grad vergleichsweise kühl. Also gab es weniger Badezeit als geplant, dafür mehr wunderschöne Ausblicke.

Unsere Highlights entlang der Route 1?

  • Das kleine Städchen Pismo Beach. Hier hatten wir einen tollen Blick auf viele Pelikane, besuchten einen kleinen Handwerksmarkt und schauten uns die schönen Häuschen an.
  • Natürlich Santa Barbara. Im Vergleich zu den übrigen kalifornischen Küstenstädten ist Santa Barbara sehr grün und gepflegt. Es könnte daran liegen, dass sich hier die Schönen und Reichen tummeln…
  • Die See-Elefanten in der Nähe von San Simeon. Auf einer knapp 500 Meter langen Sandbank aalt sich ein See-Elefant neben dem anderen in der Sonne. So schön der Anblick auch ist, so furchtbar ist der Gestank nach totem Fisch..

Sonntagabend verließen wir die Route 1 und  machten uns auf den Weg nach Fresno. Wir hatten uns die Stadt nur ausgesucht, da sie relative nahe am Yosemite liegt und die Hotels dort vergleichsweise günstig waren. Wir haben zwar von Fresno nicht viel gesehen, aber die Teile die wir uns angeschaut haben, haben uns leider gar nicht gefallen.

Am Montag ging es sehr früh in den  Nationalpark Yosemite. Wie sehr haben wir uns auf dieses Ziel gefreut! Bereits auf unserem West Coast Trip vor gut 2 Jahren hatten wir den Yosemite besucht. Aber wir hatten dort damals nur sehr wenig Zeit eingeplant und wollten  nochmal wiederkommen. Denn einmal im Yosemite Zelten und wandern gehen, stellten wir uns unglaublich vor.

Und wir wurden nicht enttäuscht! Am Montag machten wir uns auf zum Glacier Point. Der Glacier Point ist ein Aussichtspunkt rund 1000m über dem Yosemite Valley, der einen atemberaubenden Blick auf die bekanntesten Berge im Yosemite ermöglicht.

Vom Glacier Point gingen wir einen etwa 3 stündigen Wanderweg zu unserem Auto hinunter. Auf dem Weg trafen wir einige nette Amerikaner und hatten immer wieder nette Gesprächspartner. Im Vergleich zu uns Deutschen sind die Amerikaner wirklich offenherzig und suchen gerne das Gespräch. So lernten wir auf jedem Wanderweg neue Informationen über Amerika und die einige interessante Geschichten über die Menschen die teilweise auch selber Zeit in Deutschland zugebracht haben.

Das Highlight unserer Route war an diesem Tag der Sentinel Dome, ein Berg von dessen Kuppe man einen überwältigen 360° Blick hatte.

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Am nächsten Morgen sind wir sehr früh aufgestanden, um eine Wanderung zu machen, die wir beim letzen Besuch aus Zeitgründen leider abbrechen mussten: Die Wanderung entlang der Wasserfälle. Diese hatte eine Gesamtstrecke von etwa 9,5 Kilometern, wobei es direkt an den Wasserfällen einige Teilabschnitte gibt, die sehr steil und unwegsam sind, sodass ein Fortschritt nur sehr langsam möglich ist.

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Aber die Aussicht war die Anstrengung auf jeden Fall wert! Oben (nach 600 Metern Höhenunterschied) angekommen, haben wir erstmal gerastet, unsere geschundenen Füße in den Fluss gehalten und die Aussicht genossen.

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Alles in Allem haben wir für die Strecke ungefähr 6 Stunden gebraucht und waren total erschöpft als wir endlich wieder an unserem Zelt angekommen waren. Dort sind wir nur noch kaputt ins Bett gefallen. Am nächsten Morgen mussten wir den Yosemite leider schon wieder verlassen – unsere Füße waren uns dankbar, unsere Augen waren wütend. Aber wir werden noch mal wiederkommen! Unser Rückweg bestand aus 12 Stunden Fahrt, die uns über den wunderschönen Tioga Pass führte, der eine Hochebene mit vielen Wanderwegen bildet.

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See you soon!

Julius & Britta

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