Weekly Update #7: Der Herbst ist da

Hey Guys!

„Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da,
Er bringt uns Wind, hei hussassa!
Schüttelt ab die Blätter,
Bringt uns Regenwetter.
Heia hussassa, der Herbst ist da!“

Ja ob ihr es glaubt oder nicht, aber ein bisschen Herbst hat sich auch bei uns eingeschlichen. Wahrscheinlich nicht vergleichbar mit dem nassen und vergleichsweise kalten Herbst im Deutschland. Aber auch nicht mehr vergleichbar mit dem Sommerwetter im August in Südkalifornien. Aber beginnen wir von vorne.

Nachdem wir unseren Montag wieder unspektakulär in der Uni und am Campus verbacht haben, wollten wir am Dienstag mal wieder ein wenig die Umgebung von San Diego erkundigen. Auf dem Plan stand Mexiko: Endlich auf nach Südamerika und die Touristenstadt Tijuana erkunden. Von San Diego sind es bis zur Grenze nur gute 20 Meilen, so ist man innerhalb einer halben Stunde da. Tijuana ist bei jungen Menschen vorallem bekannt für seine ausgiebige und günstige Barkultur. Wir wollten aber tatsächlich Tijuana bei Tag sehen und die vielen Marktstände besuchen und das „richtige“ mexikanische Essen probieren.

Also machten wir uns am Dienstag gleich nach dem Frühstück auf. Doch draußen erwartete uns eine große Überraschung: Es regnete.

Unser kleiner Nachbarsjunge sah zum ersten Mal in seinem Leben Regen und versüßte uns so – halbnackt im Regen tanzend – den Morgen. Wir freuten uns mit dem Kleinen, denn noch war uns nicht bewusst, wie bescheiden Regen in Kalifornien sein kann. Da es nach einem halben Jahr zum ersten Mal wieder regnete, waren die Straßen schnell voll Wasser gelaufen und viele Rettungsfahrzeuge unterwegs. Wir entschieden also spontan, den Tag nicht draußen in Tijuana zu verbringen sondern bummelten lieber in einem der Outlet-Center bei uns in der Gegend.

Nachdem es fast 18 Stunden durchgeregnete hatte, kam am Mittwoch wieder etwas die Sonne hinter den Wolken hervor. Allerdings war die Luft unfassbar feucht und es war wirklich nicht angenehm, sich länger draußen aufzuhalten. Also nutzen wir das schlechte Wetter, erledigten unseren Wocheneinkauf und machten uns an unsere wöchentlichen Hausaufgaben für die Universität. Am Abend kamen Jessica und Emil zu Besuch und wir bekochten die beiden mit deutschem Essen. Es gab lecker Schnitzel mit Bratkartoffeln!

Aufgrund des vielen Regens fiel am Donnerstag unser Surfkurs aus, da die Strömung im Meer sehr heftig war. Die Stadt San Diego hatte kurzerhand beschlossen, die Strände an diesem Tag zu sperren. Also machten wir uns mal wieder auf in unser Fitness-Studio, bevor es wieder hoch in die Uni ging.

Freitag startet wir in einen neuen Wochenendausflug: Für zwei Nächte fuhren wir gemeinsam mit Jessica und Emil zum Big Bear Lake im östlichen Kalifornien.

Das Gebiet rund um den Big Bear Lake ist von Mai bis September bekannt für seine schönen Wanderungen und die vielen Wassersportarten. Ab November hingegen kommen Snowboarder und Skifahrer aus dem ganzen Westen, um den Schnee in Kalifornien auszukosten.

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Am Sonntag kamen wir gegen frühen Abend zurück nach San Diego. Dort wurden wir von unserem Mitbewohner Jody mit einem riesigen Barbecue überrascht. Das Wochenende konnte also – besonders für Julius –  besser nicht enden.

Gelernt:

„Franzözisch ist die Sprache der Liebe und Deutsch die Sprache des Heavy Metal, weil sie so schön aggressiv ist.“

Das sagte uns zumindest unser Herbergsvater am Big Bear Lake.

Gesehen: Zwei Schwarzbären in der freien Natur. Einfach so am Straßenrand stand da eine Mama mit ihrem Baby. Wirklich unbeschreiblich!

Gekauft: Da Julius‘ fließig und typisch amerikansich Coupons gesammelt hatte, gab es für ihn einen Großeinkauf bei GAP.

Gegessen: Deutsches Schnitzel und mexikanisches Barbecue. Vielleicht war das mexikanische Barbecue sogar etwas besser…

Gefragt: Wieso werfen die Amerikaner so viel Müll aus ihren Autos auf den Highway und in die umliegende Natur? Kleine Anmerkung: Die Strafe dafür beträgt 1000$ und in manchen Gegenden wird sogar das Verpetzen mit 100$ belohnt.

See you soon,

Julius und Britta

 

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