AwayFromSauerkraut #4: Können wir das schaffen?

Hey Guys,

der ersehnte Tag unseres Umzugs war endlich gekommen: Wir konnten in unsere neue Wohnung umziehen. Gleich um 7:00h sind wir aufgestanden, um alle Punkte auf unserer To-Do-Liste schnell abzuhaken:

  • Auszug aus dem Shire
  • Auto kaufen
  • Autoversicherung abschließen
  • Studentenausweise abholen
  • In die neue Wohnung einziehen
  • Bett kaufen

Der Auszug aus dem Shire verlief problemlos, wenn auch emotional, da unsere kleine Katze Pesti gekommen war, um uns zu verabschieden. Nachdem wir die Koffer in unserem Mietwagen verstaut hatten, sind wir zum nächsten Geldautomaten gefahren, um das restliche Geld für Auto- und Bettkauf abzuheben. Das gestaltete sich allerdings schwieriger als  gedacht, da Julius mit seiner Kreditkarte kein Geld abheben konnte.

Der Grund dafür lag einen Tag zurück: Am Tag zuvor hatte der Geldautomat Julius – nach erfolgreichem Bargeldabheben – folgende Nachricht angezeigt „Sie haben ihr tägliches Abhebelimit überschritten“. Nach einem erneuten Versuch zeigte der Automat „Bitte kontaktieren Sie Ihr Kreditinstitut“ an, also haben wir die Sparkasse Hannover angerufen. Die nette Dame am Telefon hat die Meldung damit erklärt, dass Kreditkarten ein tägliches Limit für Bargeldabhebungen hätten, dieses Limit erreicht sein und Abhebungen erst am nächsten Tag wieder möglich sein. Um nochmal auf Nummer sicher zu gehen, hatte Julius außerdem seiner Sparkassenberaterin eine Mail geschrieben.

Sparkasse Essen

Doch leider konnte Julius am Umzugstag immer noch kein Bargeld abheben. Wir hatten jedoch fest damit gerechnet und konnten ohne das Geld weder Bett noch Auto bezahlen.  Also rief Julius erneut bei der Sparkasse an, um herauszufinden wo das Problem liegen könnte. Nach etlichen Telefonaten und einer Telefonrechunung von 40$, um nach Deutschland zu telefonieren, waren wir leider 2 Stunden später immernoch nicht weiter. Da die Banken in Deutschland zu unserer Ortszeit um 9:00h schon zu hatten, schien keiner mehr für Julius‘ Kreditkarte verantwortlich zu sein.

Also machten wir uns zunächst auf in die Uni , um unsere Studentenausweise zu holen. Dort angekommen ist uns endlich die rettende Idee gekommen, dass uns vielleicht die Sperrhotline für die Kreitkarte in Deutschland weiterhelfen konnte. Und tatsächlich, sie konnten! Nach nur fünf Minuten war die Kreditkarte wieder entsperrt und einsatzbereit.

Screenshot_2016-08-26-18-53-00-1.png

Nachdem wir unsere Studentenausweise abgeholt hatten rannten wir als schnell zum nächsten Geldautomaten. Leider hatte der Autoverkäufer in der Zwischenzeit einen anderen Termin dazwischen bekommen, sodass wir das Auto erst am Nachmittag abholen konnten. Die „freie“ Zeit nutzten wir um uns von verschiedenen Versicherungen Angebote ein- und unseren Schlüssel zur neuen Wohnung abzuholen. Leider konnten wir wider Erwarten noch nicht in unser Zimmer, da unsere Vormieterin mit ihrem Auszug noch nicht fertig war. Aber dafür konnten wir dann doch endlich unser neues Auto abholen!

 

20160819_182920

Nach dem Autokauf ging es für uns gleich heiter weiter. Es war mittlerweile schon 16:30h und wir waren um 17:30h verabdredet, um unser Bett abzuholen. Wir mussten uns also  beeilen, da der Lagerraum in dem das Bett gelagert war, um 18h seine Pforten schließen sollte. Also sind wir gleich los, um unseren Umzugswagen abzholen.Um 16.55h waren wir dann auch endlich an der Vermietungsstation und wollten direkt in unseren Van hüpfen. Doch leider hatten wir auch diesmal Pech.

U-Haul van

Denn unsere Bedienung, eine gefühlt 90 Jahre alt Dame, freute sich sehr über unseren Besuch und versorgte uns gerne mit ihrer Lebensgeschichte, bis wir um 17:30h endlich losfahren durften. Doch gleich der nächste Dämper: Als wir dann unser Ziel ins Navigationssystem eingegeben haben, wurde uns eine Anreise von 28 Minuten für gute 10 Meilen zum Lagerraum prophezeit. Und wirklich, drei Minuten bevor das Lagerhaus zumachte, waren wir endlich da. Wir sind nur schnell hoch gerannt, haben das Bett geschnappt und in den Fahrstuhl verfrachtet und von dort aus ins Auto geschleppt. Das Ganze natürlich bei einer angenehmen Außentemperatur von 30 Grad. Kurz nach Torschluss sind wir vom Hof des Lagerhauses gefahren. Ohje, war das aufregend.

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Leider war unser Tag noch immer nicht zu Ende, denn wir mussten ja noch unsere Versicherung für das neue Auto abschließen. In Kalifornien sollte die Versicherung nämlich am selben Tag wie der Autokauf passieren. Per Telefon kontaktierten wir also unsere favorisierte Versicherungsagentur. Um 21:30h hatte unser Tag dann endlich ein Ende.

Vor uns lag also die erste Nacht in unserer Wohnung, die wir im Wohnzimmer auf der Couch verbringen mussten. Das war uns nach dem Tag aber relativ egal, denn wir waren einfach froh, dass dieser Tag endlich vorbei war.

See you soon,

Britta und Julius

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